Sicherheit, ein weites Feld!

Unser Departement heisst Soziales, Umwelt und Sicherheit oder abgekürzt SUS. Aber was haben Soziales und Umwelt mit Sicherheit zu tun und worum geht es eigentlich bei der Sicherheit?

Zum SUS gehören das Sozialamt, das Vormundschaftsamt, die Fachstelle Alter und Ge-sundheit, Umwelt und Energie, das Polizeiamt mit dem Verkehrsbereich, die Feuerwehr so-wie die städtische Feuerschau. Bei näherem Betrachten bildet der Begriff “Sicherheit” eine grosse Klammer um das Departement mit seinen unterschiedlichsten Amtsstellen.

Was braucht es, um sich sicher zu fühlen?
Die Sicherheit ist die Grundlage des Wohlbefindens. Dabei denken wir zuerst an die Sicher-heit, die in friedlichen Zeiten die Polizei gewährleistet, damit wir nicht verletzt, überfallen, beraubt, bestohlen oder betrogen werden. Wir denken an die FFZ, die uns und unsere Häu-ser bei einem Brand, bei Hochwasser oder anderen Naturereignissen schützt, oder die Feuerschau mit dem vorbeugenden Brandschutz. Sicherheit entsteht aber auch, wenn in einer Gesellschaft wenig Ängste und Spannungen vorhanden sind. Unser Sozialamt hilft, das Gefälle zwischen arm und reich auszugleichen; Bedürftige werden so nicht in die Kriminalität getrieben. Das Vormundschaftsamt kann Massnahmen treffen, um schwierigen Menschen Führung und Halt zu geben, bevor sie anderen schaden können. Die Fachstelle Alter und Gesundheit sorgt für eine andere Art Sicherheit: Wir dürfen ohne Ängste alt werden, weil zu Hause mit der Spitex oder in Pflegeinstitutionen vorgesorgt ist. Unsere Mitarbeiter von Um-welt und Energie schützen unsere Gesundheit vor schädlichen Einflüssen und helfen, künfti-gen Generationen eine intakte Umwelt zu hinterlassen. Und unser Polizeiamt ordnet im Interesse der Sicherheit Veranstaltungen und die gastgewerblichen Betriebe. Die Verkehrsspe-zialisten schliesslich gewährleisten die Verkehrssicherheit.


Fazit
Viele Faktoren müssen zusammen wirken, bis eine breit abgestützte, tragfähige Sicherheit entsteht. Auch wenn wir vor schrecklichen, unverhofften Ereignissen nie gefeit sein werden, sind Wohlbefinden und Sicherheit in der Stadt Zug auf gutem Stand. Unser Departement wird dafür gerne auch in Zukunft seinen Beitrag leisten.

Andreas Bossard ist seit dem Jahr 2003 Stadtrat und Chef des Departementes Soziales, Umwelt und Sicherheit.

 

 

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