Eröffnung der WOHGA
10. März 2005
Eröffnungsreferat von Andreas Bossard,
Stadtrat Zug
Bedeutung der WOHGA für Stadt und Kanton Zug
Meine sehr
geehrten Damen und Herren
Ich
möchte sie ganz herzlich zur 3. Wohga – Messe für Wohnen und
Garten begrüssen. Die Wohn-, Haus- und Gartenausstellung findet
nun zum dritten Mal in der Stadt Zug statt. Die WOHGA zieht über
16'000 Besucher nach Zug. Diese kommen nicht nur aus der Stadt
und dem Kanton Zug, sondern aus der Zentralschweiz und der „Grossregion“
Zug. Zur Grossregion Zug gehören auch Teile des Kantons Aargau
und Zürich. Zug ist Marktplatz, Gewerbestandort und
touristischer Ausflugsort. Als ehemaliger Stadtführer möchte ich
natürlich alle Besucher der weiteren Umgebung ermuntern auch
unsere Altstadt zu bewundern oder einen Ausflug auf unseren
Hausberg – den Zugerberg - zu unternehmen.
Zug ist
seit dem Mittelalter Marktplatz und Gewerbestandort. Zug ist ein
idealer Standort für die Durchführung von Ausstellungen und
Messen. Das Gelände hier auf dem Stierenmarkt ist dafür wie
geschaffen. Die Wohga beginnt sich als eine wichtige
Hauptattraktion in der Stadt Zug zu etablieren.
Schon
bald wird man beim Aufzählen der Zuger Attraktionen wie EVZ,
Märlisunntig, Zuger Messe, Museum Burg, Höllgrotten usw. auch
auf den Begriff „Wohga“ als einem Zuger Markenzeichen stossen.
Seit dem
12. Dezember des vergangenen Jahres steht mit dem
Fahrplanwechsel neu die Stadtbahn zur Verfügung. Es kann für die
16'000 Besucher unmöglich genügend Parkraum bereitgestellt
werden. Die Stadtbahn ist in der Lage den Besucherstrom
problemlos zu schlucken. Der Messestandort verfügt nun über
einen eigenen Bahnhof.
Die
nachhaltige Mobilität ist für die Stadt nicht nur Ziel, sondern
auch Verpflichtung. Als Energiestadt bekennt sich Zug zu einer
nachhaltigen Energieanwendung und damit auch zu einer
nachhaltigen Mobilität. Dies, weil gut ein Drittel der
Endenergie in der Mobilität „verschwindet“ und der grösste
Verursacher des CO2-Ausstosses ist.
Sonderschau „Energie“ der Zuger Energiestädte
Zug ist
eine der sechs Energiestädte im Kanton Zug. Energiestädte sind
auch die Gemeinden Baar, Cham, Hünenberg, Steinhausen und
Unterägeri. Wie das Wort „Energiestadt“ sagt, spielt Energie in
den Energiestädten eine grosse Rolle. Energiestädte verpflichten
und engagieren sich für eine aktive und nachhaltige
Energiepolitik. Eine Energiepolitik, welche auch für einen
wichtigen Beitrag zur Klimapolitik und zur Erfüllung der
Zielsetzungen des Kyoto-Protokolls leistet.
Energiestadt ist ein Programm von Energie Schweiz (also des
Bundesamtes für Energie). Insgesamt sind es über 120
Energiestädte in der ganzen Schweiz, welche als ein grosses
Engagement für die Nachhaltigkeit leisten. Der Kanton Zug hat,
verglichen mit den anderen Kantonen, nicht nur die niedrigsten
Steuern sondern mit sechs Gemeinden den grössten Anteil
Energiestädte.
Die
Stadt Zug ist seit 1997 Energiestadt. Zug engagiert sich mit
… einer kostenlosen, neutralen Energieberatung für
die Stadtzuger Bevölkerung
… regelmässigen Förderaktionen mit Breitenwirkung
… ein kontinuierliches Förderprogramm für
energetisch vorbildliche Projekte. Insgesamt stehen CHF 400'000
pro Jahr zur Verfügung.
… einer Energiekommission als Fachgremium
… und mit dem Grundsatz „Global denken – lokal
handeln“ als Mitglied von Klimabündnis-Städte Schweiz
… die Energiestadt Zug engagiert sich auch gegen
innen. Sie führt seit mehr als 10 Jahren eine
Energiebuchhaltung. Eine Energiebuchhaltung, welche zeigt, wo
Energiekosten entstehen und bildet auch eine wichtige Grundlage
für die Planung der Gebäudeerneuerung, sowie die
Erfolgskontrolle.
Als
Energiestadt ist Zug auch beteiligt an der Sonderschau „Energie“
der sechs Zuger Energiestädte und der Energiefachstelle des
Kantons Zug. Sehr herzlich möchten wir Sie einladen diese
Ausstellung „Energie“ zu besuchen.
Es gibt
verschiedene Gründe einen Blick in unsere Ausstellung „Energie“
zu werfen, welches ein breites Themenangebot umfasst:
…
energieeffizientes Bauen und Erneuern (z.B. Minergie)
…
Nutzung der erneuerbaren Energien (z.B. Solaranlagen)
…
Fachvorträge und
…
der Energieapéro vom Freitag, 11. März 18:30 h.
Nun
wünsche ich allen viel Spass beim Rundgang durch die Angebote
der 235 Aussteller.
Ich
hoffe sie kommen nach dem heutigen Schnuppern in den nächsten 4
Tagen nochmals zurück und werden....
Im
Mediterranen- oder im Feng Shui-Garten vom kommenden Frühling
träumen. Oder wir sehen einander wieder an der Sonderschau „energie“.
Nutzen Sie die Angebote der Aussteller…
Legen
Sie beim Gerätekauf oder bei der Gebäudeerneuerung, der
sparsamen Energieanwendung ein grosses Gewicht zu!
Ich
wünsche der Wohga viel Erfolg
Die
menschlichen Sinne sollen durch die herrlichen Frühlingsfarben
wieder neu angeregt werden.
Andreas Bossard,
Stadtrat, Departement Soziales, Umwelt und Sicherheit
(Präsident
Energiekommission der Stadt Zug)