125 Jahre
1. Löschzug
19. März 2005
Geschätzter Präsident der
Veteranen Eugen Keiser,
Herren Präsidenten Bär und
Kümmerli
Herr Kommandant
Liebe Chronikgestalter
Geschätzte
aktive 1-er, Feuerwehrleute und Ehrenmitglieder,
Liebe
Gönner und Freunde des 1. Löschzuges und der FFZ
Es ist aussergewöhnlich, dass
zwei Stadträte eine Grussbotschaft überbringen.
Die Departementreform, ist wie
sie wissen, inmitten diese Jubiläumsfeierlichkeiten gefallen.
Hans war bis Ende 04 Sicherheitschef und er gehört, wies sie aus
seinen Worten hörten, zum Urgestein der 1-er. Urgestein werden
ist mir mit grösster Wahrscheinlichkeit verwehrt.
Ich spüre aber seit der
Übernahme meines Amtes vor 9 Monaten eine grosse Verbundenheit
zur FFZ.
Dank der phantastischen Chronik,
die ich von Herbert Speck bereits vorgestern erhalten habe,
konnte ich mich noch mehr in die Geschichte des 1. Löschzuges
einleben.
Mir ist erneut klar geworden das
Wort FFZ ist sehr stark mit dem traditionsreichen 1. Löschzug
verbunden. Der erste Löschzug ist ja schon bei der Gründung vor
125 Jahren dabei gewesen.
Den beiden Aktiven Josef Roos
und Johann Eckert möchte ich gratulieren zur Idee eine Chronik
zu verfassen.
Ein grosser Dank und Kompliment
unserem Chronisten Rolf Nussbaumer, der in unzähligen
Fronarbeitsstunden innerhalb eines Jahres dieses Werk geschaffen
hat.
Danke auch dem Gestalter, dem
Lektor und den professionellen Druckern.
Ein herrliches Werk ist da
entstanden.
Die 26 Aktiven, können da
weiterbauen auf dieser 125-jährigen bunten Geschichte.
Diese Geschichte konnte
überhaupt nur erfasst werden dank einem guten Archiv welches
hervorragend durch die IG alte Gerätschaften betreut wird, danke
Max, danke René Speck.
Dank der Veteranenvereinigung
unter Eugen Keiser ist diese herrliche Chronik überhaupt
entstanden. Ich möchte da allen Gönnern herzlich danken.
Ein herrliches Werk auf über 300
Seiten ist da entstanden.
Wenn man diese druckfrischen
Seiten durchblättert, spürt man einmal mehr dass der erste
Löschzug und natürlich die ganze FFZ das gesellschaftliche Leben
unserer Stadt geprägt haben und weiterhin prägen.
Heimat und Wohlergehen hat etwas
mit Sicherheit zu tun. Alle dürfen sich in unserer Stadt wohl
und sicher fühlen.
Wohlergehen hat auch etwas mit
positivem Zusammenleben zu tun: Ihr alle fördert mit eurer
Kameradschaft dieses Zusammenleben. Feste, Theater, Ausflüge
geben Kitt. (Ich amüsierte mich an den herrlichen Fotos)
Freundschaften entstehen. Dank
diesen Banden wird einander geholfen. Ich nenne dies
Selbsthilfe. Der Staat muss so nur ganz am Rande eingreifen.
Ich ermuntere euch macht weiter
so als Aktive, als Ehrenmitglieder, als Veteranenvereinigung als
Einerfrauen. Engagiert euch weiterhin für- und miteinander.
So wird die Qualität unseres
Zusammenlebens in Zug weiterhin geprägt sein für den
Mitmenschen.
Als zuständiger Stadtrat freue
ich mich nicht nur an der gut funktionierenden FFZ sondern auch
an jeder positiven zwischenmenschlichen Begegnung.
Als Sozialvorsteher spüre ich,
dass es jenen Menschen, die eingebettet sind in gute Familien,
Vereine und Freundschaften es einfach besser geht. Da wird
unsichtbar einander aufgemuntert, einander geholfen.
Auch dies sind Qualitäten
unserer Stadt, die ihr alle täglich fördert.
Ich wünsche den Einern wie auch
der ganzen FFZ-Familie eine gute Zukunft auf dem Weg zum 150.
Jubiläum - behaltet das innere Feuer zum Wohle unserer Stadt.
Andreas
Bossard, Stadtrat